Erste Fahrverbote sind angeordnet, weitere werden dazukommen. Hersteller haben getrickst, getäuscht und in manchen Fällen auch betrogen. Aber nicht nur die Industrie, auch die Politik hat versagt. Der Bund hat in Brüssel zu niedrige NOX-Grenzwerte zugelassen. Eine zeitweilige Aussetzung der EU-Luftqualitätsrichtlinie („Moratorium“) würde nun Raum schaffen für innovative Lösungen und Zeit, in der zusätzlich alte Diesel-Fahrzeuge durch neue und saubere Modelle ersetzt werden. Andere Emissionsquellen bleiben außer Acht und bei den Messungen sind teils abstruse Verfahren möglich, wie in Hamburg, wo ausgerechnet in der Nähe des Hafens gemessen wird. So führen einige der Messungen, die dazu noch direkt am Fahrbahnrand durchgeführt wurden – ganz im Sinne der Feinde des Diesels -, zu überhöhten Werten, gerade in Städten mit grüner Beteiligung.

Link zum Gastbeitrag bei Focus Online vom 20.08.2018: Fahrverbote müssen verhindert werden: Der Diesel-Fahrer ist der Dumme

 

 

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