Oliver Luksic

Repräsentative NO2-Messungen in Oldenburg

FDP-Forderungen zeigen Wirkung

Das Beispiel Oldenburg beweist die These, dass in Deutschland bisher zu nah am Auspuff gemessen wurde und Fahrverbote auf einer ideologischen, falschen Grundlage beruhen. Die Bundesminister Scheuer und Schulze sollten sich ein Beispiel an Umweltminister Lies (SPD) nehmen und Messverfahren und Modellrechnungen bundesweit vereinheitlichen und korrigieren, was auch ganz einfach per Verordnung geht.

Stickstoffdioxid ist sehr flüchtig, mit steigender Höhe und steigender Entfernung zur Fahrbahn nimmt die Stickstoffdioxidbelastung ab. Die EU Richtlinie will repräsentative Messwerte an den Stellen, wo die Bevölkerung sich über einen längeren Zeitraum aufhält, also dort wo Wohnbebauung ist und nicht direkt an stark befahrenen Straßen, wo man sich nur kurz aufhält. Meine kleine Anfrage zu Modellrechnungen hat aufgedeckt, dass neben Grenzwerte und Messverfahren auch die verschiedenen Prognosemodelle hinterfragt werden müssen. Das Vorgehen in Niedersachsen ist eine notwendige Korrektur und eine kleine Sensation, welche die sachliche Kritik der FDP an unbegründeten Fahrverboten voll bestätigt.